Lunetta Synthesizer sind sehr einfach aufgebaute Module, meistens mit CMOS Chips. Bei meiner Version sind die Kontakte aus Schrauben und die Verbindungen werden mit Korodilkabeln gemacht.

Für VCO und LFO werden 40106 verwendet. Die Baupläne sind von Castle Rocktronics http://castlerocktronics.com/modular.html

Ein weiteres fertiggestelltes Modul (auf der gleichen Frontplatte wie die LFOs ist ein Dual-R2R-D/A-Wandler.

 

Vierfach LFO und dual R2R

LFO und R2R

Weiterlesen: Lunetta Synthesizer

Nächster Bauabschnitt:
Turuino - Turing Maschine
Dividuino - Clock Divider
Sequino - 8step Sequenzer
alles mit Arduino-Gehirn

In den rechteckigen Ausschnitt im Sequenzer kommen noch Schiebeschalter für die Eigenschaften der einzelnen Steps.
Ansonsten ist die Hardware so weit fertig, die Software unterstützt aber noch nicht alle Funktionen.

 

Die Arduino PWM-Analogausgabe arbeitet mit einer relativ niedrigen Frequenz (490 Hz), die zu hörbaren Effekten führt, wenn man sie als Modulationsquelle verwendet.

Dieser Befehl setzt die Frequenz des Timers 3 auf 31300 Hz. Dieser Timer ist für den Pin 2 zuständig.

TCCR3B = TCCR3B & 0b11111000 | 0x01;

Man muss aufpassen, dass man nicht den Timer setzt, der für die millis()-Funktion zuständig ist. Sonst muss man dort auch Umrechnungen machen.

Die Frequenz ist nun nicht mehr hörbar. Ich habe trotzdem einen einfachen R-C-Tiefpassfilter eingebaut.

Weitere Literatur: http://playground.arduino.cc/Main/TimerPWMCheatsheet

 

Die PWM-Pseudoanalogausgabe des Arduino ist als Steuerspannung eines VCO nicht geeignet. Ich werde deshalb als DA-Wandler ein R2R Widerstandsnetzwerk verwenden. An Stelle des ursprünglich geplanten Arduino Uno muss ich nun einen Mega verwenden, da nur dieser genügend Ausgänge hat, um mehrere analoge Signale zu erzeugen (oder multiplexen, das lasse ich aber erstmal).

http://www.auctoris.co.uk/2011/05/25/arduino-function-generator-part-2

Die Ausgänge sollte man komplett als Port ansprechen, nicht einzeln.

Hier das PINout des Arduino Mega:

https://lynx2015.files.wordpress.com/2015/08/arduino-mega-pinout-diagram.png

 

Nachtrag: es geht auch ohne

 

Nachdem ich lange ein provisorisches Netzteil mit 7812 und 7912 Spannungsreglern hatte wollte ich das nun auf etwas robustere Beine stellen, außerdem brauchte ich für die Arduinos eine 5V-Versorgung.

Ich habe mir deshalb drei günstige Schaltnetzteile gekauft (je 10€-15€) und diese eingebaut.

Stromversorgung1

Da jedes Netzteil separat angefahren werden muss sieht die Verdrahtung etwas wild aus, ist aber gut isoliert. Beim Umzug in das endgültige Gehäuse wird dann natürlich alles ordentlich festgeschraubt.

Damit sich auch ein bisschen was tut, ist als nächstes ein 8-Step Sequenzer dran. Die Konstruktion wird "erforscht", ich habe noch keinen genauen Plan.
Grobes Konzept: 8 Steps, Arduino Uno, ein Mehrfachschiebeschalter pro Step für die Betriebsart, LEDs. 4051 Multiplexer, idealerweise einfach um weitere Potireihen erweiterbar.

Weiterlesen: Demo Video Sequenzer Prototyp